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Arbeitsgruppe Stadtmedizin - Versorgungsforschung im urbanen Kontext

Urban Primary Care Research Group

 

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Ziel:
Ziel der Arbeitsgruppe ist die Erforschung und Verbesserung der Primärversorgung im urbanen Setting.

Beschreibung:
Urbanisierung ist ein weltweiter Prozess und auch deutschlandweit leben die meisten Menschen in Städten - mit zunehmender Tendenz. Während es inzwischen sowohl weltweit als auch in Berlin zahlreiche Forschungsergebnisse zu dem Einfluss von Stadt auf Gesundheit und Krankheit gibt, fehlt es bisher an spezifischer Forschung zur medizinischen Versorgung im urbanen Raum. Insbesondere zur hausärztlichen Versorgung/Primary Care in der Stadt gibt es bisher nur wenige Studien.

Wir orientieren uns in der Arbeitsgruppe an drei Merkmalen von Großstädten: der größeren Bevölkerungsdichte, der höheren Diversität der Bevölkerung und der Fragmentierung des medizinischen und sozialen Versorgungsangebotes vor Ort. Wir nutzen dabei qualitative und quantitative Methoden der Versorgungsforschung. Wichtig sind uns die Einbindung anderer Fachgebiete, der Patient*innen und lokaler Akteure in den Bezirken. Dieser inter- und transdisziplinäre Ansatz ist uns wichtig.

Coronaleben

Die Situation von Menschen in Deutschland während der Corona-Pandemie 
Die aktuelle Corona (Covid-19) - Pandemie führt zu starken Einschränkungen des Alltags; für viele Menschen ist dies belastend. Ziel dieser Studie ist es daher, die aktuelle Situation und das Befinden von Menschen in Deutschland während der Corona-Pandemie zu erheben. Damit sollen bessere Angebote zur Bewältigung der sozialen Einschränkungen ermöglicht werden. Ein Schwerpunkt der Studie ist die Frage, ob lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intergeschlechtliche und asexuelle Menschen (LGBTIA+) in der aktuellen Situation besondere Herausforderungen erleben. Die Studie richtet sich jedoch explizit an alle in Deutschland lebenden Menschen.
Am 04.03.2021 wurden vorläufige Ergebnisse in Form eines Policy Briefings veröffentlicht.

Gesundes Altwerden in der Großstadt

Gesundes Altwerden: Entwicklung eines partizipativen Forschungsprogramms für ein gesundes Altwerden in der Großstadt 
Gesundes Altwerden und die Gesundheitsversorgung älterer Menschen in der Stadt sind wichtige Herausforderungen für die Zukunft. Ziel dieses Projektes ist es daher, ein Forschungsprogramm zum gesunden Altwerden in der Großstadt aus Perspektive der älteren Bürger*innen zu entwickeln.
Dazu wird in fünf LOR-Planungsräumen in Berlin älteren Bürger*innen in Berlin in einem zweistufigen Prozess die Möglichkeit eröffnet, sich aktiv einzubringen und vorzuschlagen, welche Themen aus ihrer Sicht zum gesunden Altwerden in der Großstadt erforscht werden sollten. Dies geschieht über Befragungen und Workshops.

Laufzeit: 7/2021-12/2022
Förderung: QUEST Grant für Patient & Stakeholder Engagement und Eigenmittel

Integrated Care

Integrated Care for Older Adults Living in Urban Areas – Assessing Health and Social Care Needs 
In diesem Projekt beschäftigen sich Forscher*innen aus Singapur und Berlin mit den Herausforderungen von demographischem Wandel und Urbanisierung für die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Multimorbidität mit gleichzeitigen psychosozialen Problemen bedarf gemeindeorientierter und interprofessioneller Konzepte. Im Mittelpunkt dieses Projektes steht daher die Erhebung medizinischer und sozialer Bedarfe älterer Menschen als Grundlage zur Planung von Gesundheitsversorgung. Dafür werden wir ein in Singapur bereits erprobtes Instrument zur Bedarfserhebung für Berlin anpassen und anwenden.
Das Projekt hat drei Schwerpunkte:
1. Wir wollen an der Versorgung älterer Menschen interessierte Wissenschaftler*innen aus Berlin und Singapur über Gesundheitssysteme und kulturelle Grenzen hinweg zusammenbringen und vernetzen.
2. Wir wollen methodische Herausforderungen im Vergleich von Daten aus verschiedenen Gesundheitssystemen bearbeiten.
3. Wir wollen die länderübergreifende Translation von Versorgungsforschung in Health Care Policy stärken.

Kiezmedizin

Regelmäßig führen wir Workshops mit Wissenschaftler*innen, Hausärzt*innen und Akteuren aus Berlin und Brandenburg durch, um die gemeindeorientierte Versorgung zu diskutieren und zu verbessern.

Langzeitversorgung nach Herzinfarkt

In diesem Projekt nutzen wir Routinedaten, qualitative Interview mit Patient*innen und qualitative Interviews mit Hausärzt*innen, um die aktuelle Situation der Langzeitversorgung nach Herzinfarkt zu beschreiben.

Ansprechpartner*innen im Team

Prof. Dr. med. Wolfram Herrmann

Professur für Allgemeinmedizin mit Schwerpunkt Versorgungsforschung

Foto: Christian Vagt
Dr. med. Philip Oeser

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Foto Charité: Formann
Laura Bazahica

Studentische Mitarbeiterin

Foto: privat
Nora Bruckmann

Studentische Mitarbeiterin

Foto: privat

Doktorand*innen

Tobias Deselaers
Raven Ulrich
Christian Freier
Jonathan Pohl

Masterarbeitsstudierende

Axel Stoltzmann